6 Uhr früh

Zehn vor sechs bin ich aufgestanden, als ich gearbeitet habe. Manchmal stand ich schon kurz nach sieben am Kopierer. Seit ich nicht mehr zur Schule gehe, schlafe ich aus, bis halb acht oder auch halb neun. Oft liege ich nur faul rum, ohne noch mal einzuschlafen. Gestern dachte ich, ich werde einfach ungewaschen in die Kleidung springen und zu Aldi rennen, um noch ein Sonderangebot zu erwischen. Aber auch ohne Wecker wachte ich kurz vor sechs auf. Wenn ich jetzt noch mal einschlafe, werde ich verschlafen. Also stand ich auf, hatte Zeit zum Waschen, Eincremen, Anziehen und konnte einen Kaffee trinken, bin noch zum Müll gegangen und ganz gemütlich zu Aldi geschlendert. 7 Minuten vor 8 stand ich vor der Tür. Noch niemand da. Als um acht geöffnet wurde, stürzten sich schon 10 Personen auf die Sonderangebote. Im Gewühle fand ich erst mal nichts. Eine Kundin zeigte mir die Unterhemden, prima, aber wo sind die Strumpfhosen? Weil ich keine finde, hole ich nur noch Käse und will enttäuscht zur Kasse, gehe aber noch mal zurück, und eine Kunde hilf suchen. Da sind sie ja! Drei Paar in meiner Größe und schwarz. Hocherfreut gehe ich zur Kasse, und die Kassiererin sagt, ich sei die Erste, die diese  Strumpfhosen gekauft hat. Glück gehabt. Gut gelaunt gehe ich nach Hause. Den ganzen Tag bin ich todmüde. Rhishi kommt, später Raffaela, und immer ist der Tag noch nicht zu Ende. Ist doch eigentlich gut, früher aufzustehen. Es muss ja nicht schon um sechs sein.

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