Edda

Von einer anderen Freundin hab ich den Ausdruck  „selbstgewähltes Schicksal“. Wir wohnten im Heim eine Zeitlang in einem Zimmer. Jetzt saßen wir Heilig Abend beim Inder, wo sonst hätte man hingehen können. Ich war sehr deprimiert und Edda sagte: „Heul nicht rum, selbst gewähltes Schicksal.“ Schon richtig, ich hätte ja heiraten können, um auf andere„Edda“ weiterlesen

Gut gemeint

Einmal zur Heimzeit wurde ich Heilig Abend von einer mir unbekannten Pfarrersfamilie eingeladen. Ich glaube, meine Lehrerin hatte das vermittelt.  MACHT SO WAS BLOß NICHT! Es ist nur gut  GEMEINT.  Also eine Vorzeigefamilie. Die beiden Kinder auf dem Schoß des Vaters. Die Weihnachtsgeschichte. Weihnachtsbaum. Geschenke. Auch für mich. „Wir kennen Sie ja nicht und haben„Gut gemeint“ weiterlesen

Museumstag

Am Deutschen Historischen Museum bin ich eine halbe Stunde zu früh und bekomme den letzten Parkplatz. In der Ausstellung fotografiert mir die freundliche Aufsicht die fehlenden Schrifttafeln. Zu Fuß zur alten Nationalgalerie. Wen treffe ich dort? Richtig! Wieder meine Museumsbekannte. Wir waren noch nie verabredet, treffen uns aber immer wieder. Beim zehnten Mal haben wir„Museumstag“ weiterlesen

Tag der offenen Tür 

Die Abendschau kommt nicht, Raffaela auch nicht, Heidrun höchstens ein- zweimal im Jahr. Es macht keinen Spaß. Der Balkon macht so viel Arbeit, er sieht schön aus, und dann guckt keiner. Wie wär’s mal mit einem ‚Tag der offenen Tür‘? Aber dann will sich sicher niemand die Schuhe ausziehen, oder es kommen feindlich gesinnte Leute,„Tag der offenen Tür „ weiterlesen